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Aufruf des Präsidialrates
der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zur nationalen Einheit, anlässlich
des 13. Jahrestages des Giftgasangriffs auf Halabja: Dokumentation: Aufruf des Präsidialrates der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zur nationalen Einheit, anlässlich des 13. Jahrestages des Giftgasangriffs auf Halabja: "Die Verantwortung für das Giftgasmassaker in Halabja, dessen
13. Jahrestag wir heute begehen, liegt nicht einzig allein beim irakischen
Staat. Voraussetzung für die eigene Befreiung und Vorbeugung weiterer Massaker ist die Einsicht, dass nur das kurdische Volk seine Probleme lösen kann. Nur im Rahmen nationaler Einheit kann die eigene Befreiung erlangt werden. Deshalb müssen die Auseinandersetzungen zwischen den kurdischen Organisationen und Partei-en sofort beendet werden. Die Energie muss für die Schaffung von Bündnissen eingesetzt wer-den, die auch wirklich dem Volke dienen. Die Hegemonialmächte des Mittleren Ostens, in deren Staaten die Kurden leben, müssen gegen-über der kurdischen Frage eine Haltung einnehmen, die nicht mehr auf der Politik von Verleug-nung und Vernichtung basiert. Denn diese Politik ist die Grundlage für äußere Einmischung in die inneren Angelegenheiten der betreffenden Staaten. Nur die demokratische Lösung der kurdi-schen Frage schafft die Grundlage für ein gleichberechtigtes und freiwilliges Zusammenleben, sowie die Stärke, sich den Versuchen äußerer Einmischung zu erwehren. Die internationalen Mächte rufen wir auf, gegenüber der kurdischen Frage ihre janusköpfige Hal-tung aufzugeben. Der im Geiste des Newroz erlangte Sieg wird die beste Würdigung der Opfer von Halabja sein."
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